BEATE HÖHN

Die Choreographin Beate Höhn und Regisseur Arne Forke gründeten 1999 co>labs. Die künstlerische Wertschätzung der co>labs-Inszenierungen liegt in der besonderen Verbindung von Tanz und bildender Kunst.

co>labs recherchiert an Nahtstellen, verschiebt Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen. Co>labs geht von zeitgenössischen Themen aus, sucht nach eigenen künstlerischen Wegen, um zum Bühnenwerk zu gelangen. Beate Höhn und Arne Forke misstrauen den Worten, sie zerschlagen die Sprache, um das Leben zu greifen. (…) Jedes Werk hat sein eigenes Klima, seine eigene Motorik.

Sabina Dhein, ehemalige Intendantin Theater Erlangen

co>labs arbeitet seit einigen Jahren international mit Partnern in Portugal, Österreich, Estland, Schweiz, Iran, Libanon, Sibirien und Mexiko. Wesentliche Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum, u.a. Einladung zu „Augenblick Mal!“ als eines der fünf besten Kinderstücke in Deutschland, aber auch der Kulturpreis der Stadt Nürnberg, haben dazu beigetragen, die anspruchsvollen Produktionen der Gruppe co>labs erfolgreich international zu exportieren und gleichzeitig in der Stadt Nürnberg mit dem beständigen Partner Tafelhalle zu verankern.

Die Ergebnisse, pädagogische und künstlerische Konzepte zu vereinen, wie es co>labs im Augenblick in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen durchführt, wurden mehrfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis „Kinder zum Olymp“ (Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder).

Höhn/Forke verbindet die Lust, immer wieder nach neuen und ungewöhnlichen ästhetischen Formen zu suchen, diese zu erproben und umzusetzen. Sie sind Grenzgänger auf der Suche nach einer Theatersprache, die den Menschen als Ganzes beansprucht. Mit wechselndem Ensemble, in der Regel international geprägt, gehen Höhn/Forke bei jeder Produktion aufs Neue hohes Risiko ein und scheuen sich nicht, künstlerisch ungewohnte und äußerst schmale Grate zu beschreiten.

Prof. Dr. Julia Lehnert, Kulturreferentin der Stadt Nürnberg

co>labs geht es dabei darum, die Gedanken der Kinder vom „Kopf auf die Beine zu stellen“ und auch dem Zuschauer ungewohntes und überraschendes zu präsentieren, so dass die entstehenden Stücke immer künstlerischen Anspruch haben, neben dem pädagogischen Mehrwert.

Mehr Infos unter colabs.de

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