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Raw & Polished – zwei Showings (18 & 20 Uhr)

Oktober 18 @ 18:00 - 21:00

Es ist wieder soweit, Raw & Polished kehrt zurück aus der „Corona Pause“: am 18.10.2020 gibt es die nächste Ausgabe! Das Konzept wurde den geltenden Covid19-Auflagen angepasst, d.h. es gibt zwei Vorstellungen (18 & 20 Uhr) mit jeweils 40 Minuten Programm und 20 Minuten Künstlergespräch – ohne Pause.

In jedem Teil gibt es ein anderes Programm, insgesamt werden also wieder 9 kurze Stücke gezeigt. Da nur 12-18 Zuschauer im Saal zugelassen sind – je nachdem ob sich Paare/Familien oder Einzelpersonen anmelden – ist geplant, dass die Zuschauer sich fest für nur eine der Vorstellungen anmelden und somit insgesamt 24-36 Menschen die Möglichkeit bekommen, an dem Abend eine Vorstellung zu sehen. Das Künstlergespräch wird nicht in Klein-Gruppen sondern im (ohnehin kleinen) Plenum stattfinden, damit alle Zuschauer mit sicheren Abständen auf ihren Plätzen sitzen bleiben können und nur die Künstler nochmal auf die Bühnenfläche kommen und je 5 Min. Gesprächszeit haben.
Die teilnehmenden KünstlerInnen freuen sich schon sehr darauf nach diesem „speziellen“ Jahr wieder Stücke vor Publikum zeigen zu können und Feedback zu erhalten!

Aufgrund der wenigen Plätze ist es diesmal unerlässlich vorher zu reservieren 😉 Reservierungen bitte an: rawandpolished@gmail.com

Wir freuen uns auf Euch!
Anne Devries & Henrik Kaalund

Achtung: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch während der Veranstaltung auf dem eigenen Sitzplatz verpflichtend! 

Programm:

CONSUME! (18 Uhr)
Skizziert eine ursprünglich 40-minütige physical theatre performance, die sich mit dem Thema des Konsums in unserer digitalisierten Gesellschaft auseinandersetzt und auf der Grundidee eines (Werbe-)Pitches basiert. Eine graue Figur, die die Manifestation all dessen ist, was uns die Zeit stiehlt, agiert in der Rolle eines Werbers, der versucht, die Zuschauer davon zu überzeugen, dass unbewusster Konsum gut für sie ist. Jedes Bedürfnis kann durch das passende Produkt gestillt werden. Alles ist käuflich. Sogar das Paradies. Gleichzeitig gerät die Figur mehr und mehr selbst in das Räderwerk eines Systems, in dessen Auftrag sie handelt und ringt schließlich um ihre eigene Freiheit.

Is a physical theatre sketch created and inspired from an originally 40-minute performance. It deals with the topic of consumerism within our digitalized society and is based on the idea of an advertising pitch. A grey figure who is the manifestation of everything that steals time from us, acts in the role of an advertiser trying to convince the audience that unconscious consumption is good for them and that they can always get what they want. Anything can be bought. Even paradise. At the same time the character starts to feel (physically) more and more the control of the system that it is performing for, but struggles to gain back its freedom.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Jenny Szabo (D)
Info: www.tanzkabuff.de | Instagram: tanzkabuff
Foto: Lukas Larcher

Haunting (18 Uhr)
Unbehagen, das Gefühl von „da ist irgendwas“, „ich bin hier nicht allein“. Das sind die Grundgedanken und die Inspiration hinter der Choreographie „Haunting“. Als ich das Musikstück „Graven Images“ von Zack Hemsey das erste mal hörte, kamen mir diese Assoziationen in den Kopf und ich versuchte, sie in Bewegungen umzuwandeln und somit darzustellen. Kennzeichnend für „Haunting“ sind Bewegungen, die nicht schön, sondern eher komisch, aber dadurch interessant wirken.

Uneasiness, the feeling of „there is something here“, „I am not alone“. Those are the basic principles and inspiration behind the choreography “Haunting”. When I first listened to “Graven Images” by Zack Hemsey, I got those associations stuck in my head and tried to turn them into movement and thus illustrate them. Characteristic for “Hauting” are movements, that are not beautiful, but more weird and therefore interesting.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Nicole E. Wells (D)
Info: www.facebook.com/nicoleellenwells/  | www.instagram.com/nicoleelwe/
Foto: Lea Vormwald

Aequor (18 Uhr)
Stellen Sie sich eine andere Welt vor, die unserer sehr ähnlich ist. Ein leerer Strand, an dem das Wasser schwarz und dicht ist. Die Versuchung, in den Ozean einzudringen, ist groß, aber Sie wissen nicht, ob Sie schweben oder vom dichten Schlamm gezogen werden. Ich werde das Publikum mit der außergewöhnlichen Musik von Joshua K. Garber zu diesem Tagebuch des Unbekannten bringen.
Imagine a different world, really similar to ours. An empty beach, where the water is black and dense. The temptation to enter the ocean is strong, but you don’t know if you will float or be dragged by the dense mud. I will bring the audience to this journal of the unknown with the extraordinary music created by Joshua K. Garber.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Cecilia Bartolino (IT)
Musik – music: Joshua Garber
Foto: Christian Behnke

Pile of Dust (18 Uhr)
Ein blauer Planet im Universum hat unzählige Arten zum Leben erweckt, darunter den vielfältigsten und erfolgreichsten von allen, den Menschen. Sie, ich und alle und alles, was wir wissen, wir haben Glück, das Glück, so weit wie möglich zu kommen, und das Glück, jetzt hier zu sein. Wir adoptieren, wir kommunizieren, wir verstehen und entwickeln uns zum Leben. Aber wir befinden uns vielleicht in der letzten Ära der Menschheit, aufgrund der Gier, des Konsums, der Zerstörung und der menschlichen Überbevölkerung, aber das schädlichste von allen sind die lieblosen Herzen für den Planeten, auf dem wir leben. Wir gehören hierher, wir sind ein Teil dieser Welt wie in unserem Körper, unseren Gefühlen und unserer Seele. Die Energie, die wir tragen, kommt aus dem Kern dieser Welt. Es gibt Einheit in der Vielfalt in dieser Welt und wir sind ein Teil davon. Wir sind zwar verschieden, aber wir sind von der gleichen Art, da es in der Wahrheit keine Dualität gibt. Tägliche Probleme werden weitergehen, aber die Tatsache, dass wir eines Tages auf unserem Staubhaufen ersticken könnten, ist das traurigste Ende für die Menschheit, ein Ende, das in unseren eigenen Händen liegt. Diese Welt ist es wert, gerettet zu werden und mehr, um sie für alle besser zu machen. Reiche der Natur die Hand, weil wir ihr unsere eigene Existenzschulden. Atme, bevor es zu spät ist.
A Blue Planet in the universe gave life to an uncountable amount of species and among those, the most diverse  and successful of them all, Human. You, me and everyone and everything we know, we are lucky, lucky to get as far as we have, and lucky to be here now. We adopt, we communicate, we understand and evolve into life. But we may be in the last era of humanity, due to the greed, consumption, destruction and human overpopulation but the most damaging of all is the loveless hearts for the planet we live on. We belong here, we are a part of this world as in our body, feelings and soul. The energy we carry is from the very core of this world. There is unity in diversity in this world and we are part of it. We are indeed different, but we are of the same kind, as there is no duality in Truth. Daily troubles will pass on, but the fact that one day we may suffocate on our pile of dust is the saddest end for humanity, an end that it’s in our own hands. This world is worth saving and more to make it better for all. Give hand to nature because we owe it our own very existence. Breathe before it’s too late.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Ali San Uzer (TUR)
Info: Aliuuzr – Instagram  | Ali Uzer – Facebook
Foto: Alexander Frydrych

 

meine mums sagen immer… (18 Uhr)
Mit viel Humor und für jeden erkennbaren Situationen, zeigen wir wie die Gesellschaft mit den von uns gegebenen geschlechtlichen Rollen umgeht und sich selbst festsetzt. Wir möchten mit dem Duett an den menschlichen Respekt appellieren, dass wir so sein dürfen wie wir wollen und Chancengleichheit geschaffen werden soll. Das Stück zeigt die Auseinandersetzung von zwei Frauen mit eigenen Konflikten und Erlebnissen, die sie bildlich darstellen und versuchen individuelle Lösungswege zu schaffen.

With a lot of humor and situations recognizable for everyone, we show how society deals with the gender roles we have given ourselves and determines itself. Our duet wants to appeal to human respect, that we are allowed to be as we want to be and that equal opportunities should be created. The piece shows the confrontation of two women with their own conflicts and experiences, which they depict and try to find individual solutions.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Alina Groder (A), Anna Martens (D)
Info:  Instagram: research4ann_movement | alina_groder
Foto: Stella Biehl

1,2,3 (20 Uhr)
Zwei Kumpels auf Sauftour.
Two buddies on a drinking tour.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Laura Meißauer (D), Annette Vogel (D)
Info: www.facebook.com/TanzhochX | www.tanztheater-annettevogel.de |
https://www.instagram.com/laurameissauer/?hl=de |
https://www.instagram.com/tanztheaterannettevogel/?hl=de
Foto: Peter Karl

«Ich brauche ein Licht in meinem Garten» (20 Uhr)
Thema: „In meinem Garten möchte ich Blumen pflanzen können – Blumen, die in allen Farben blühen, leuchten und gute Düfte verbreiten“ In ihrem Solo skizziert Ange Aoussou entscheidende Momente in ihrem eigenen Leben. Die Schwangerschaft, eigentlich eine Gnade Gottes, endet für zu viele Frauen und Familien immer wieder in einem Drama und sehr schnell verwandelt sich der Traum von einem Baby in einen Albtraum. Die Schwester von Ange Aoussou starb nach der Geburt ihres Sohnes aufgrund eines akuten Sauerstoffmangels, der wegen fehlender Beatmungsgeräte nicht behoben werden konnte und einer zu späten Überstellung in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Ihr Baby überlebte. Durch das leidvolle Erleben der Geschichte ihrer Schwester möchte Ange Aoussou mit ihrem Solo allen Frauen in Afrika und auf der ganzen Welt, die ihr Leben geben um dieses ihrem Baby zu schenken, einen großen ehrenvollen Tribut zollen. Ihr Schicksal und ihr großes Opfer sollen niemals vergessen werden.

Topic: “I want to be able to plant flowers in my garden – flowers that bloom in all colors, glow and spread good scents“. In her solo, Ange Aoussou sketches crucial moments in her own life. Pregnancy, actually a grace of God, keeps turning into a drama for many Women and families and very quickly the dream of a baby turns into a
nightmare. Ange Aoussou‘s sister died after giving birth to her son, due to an acute lack of oxygen, which couldn‘t be fixed because ventilators were not available where she was giving birth and because she was transferred to a hospital emergency room too late. Her baby survived. Through the painful experience of her sister‘s story, Ange Aoussou wants to pay a big honorable tribute to all women in Africa and around the world, who give their life and present it to their baby. Their fate and their great sacrifice should never be forgotten.

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Kodro Ange Aoussou (D/CIV)
Info: www.angeaoussoucompagnie.de | Facebook compagnie Ange Aoussou
Foto: Reynald Reyland

 

Nero (20 Uhr)
Nero beschreibt die anfängliche Situation von Luzifer und beschäftigt sich mit der Annahme des missverstandenen Erzengels Luzifer. Die Theorie, die uns bekannt ist, wird in Frage gestellt und aus der Perspektive Luzifers betrachtet.

Nero describes the beginning situation of Lucifer and deals with the assumption of the missunderstood archangel Lucifer. The theory, that we know, is being questioned and is getting viewed from the perspective of Lucifer.

Choreographie/Konzept/ Tanz – choreography/concept/dance: Dominic Braunersreuther  (D)
Info: Instagram: dominicbraunersreuther
Foto: Markus Sieß

_less (20 Uhr)
Was bleibt beim Verlieren übrig? Und was passiert mit uns, wenn wir zu lange in der Situation stecken? Diese beiden Fragen sind ein Ausgangspunkt für „ _less“ („_weniger“).

„Hoffnung“ ist das Ding mit Federn
Das in der Seele sitzt
Und die Melodie ohne Worte singt
Und nie auf hört
Überhaupt nicht.

                         – Emily Dickinson

What is left in the process of loosing? And what happens to us when we are stuck in the situation for too long ? These two questions are a starting point for “ _less“.

“Hope” is the thing with feathers
That perches in the soul
And sings the tune without the words
And never stops
At all.

– Emily Dickinson

Choreographie/Konzept/Tanz – choreography/concept/dance: Anna Jirmanova (CZE)
Foto: Clarissa Lapolla

 


Über Raw & Polished – offene Präsentationsplattform für Tanz

Ein Abend, der Tanzschaffende einlädt, sowohl work in progress als auch fertige Werke oder Ausschnitte davon zu präsentieren. Dabei können choreographisch-gesetzte wie improvisatorische Strukturen den Arbeiten zugrunde liegen. Als Zuschauer sind alle tanzinteressierten Menschen willkommen.

Im Anschluss an das (normalerweise 90- minütige) Showing in zwei Blöcken wird ein Künstlergespräch in Kleingruppen moderiert, das Publikum und Künstler*innen die Möglichkeit gibt, in Austausch über das Gesehene zu gehen. Der Abend endet mit einem lockeren Ausklang.

Details

Datum:
Oktober 18
Zeit:
18:00 - 21:00

Veranstaltungsort

Tanzzentrale der Region Nürnberg
Kaiserstr. 177
Fürth, 90763 Deutschland
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