Home Events Raw & Polished – offene Präsentationsplattform für Tanz

Raw & Polished – offene Präsentationsplattform für Tanz

Raw & Polished ist eine Veranstaltungsreihe, die Tanzschaffende einlädt, sowohl work in progress als auch fertige Werke oder Ausschnitte davon zu präsentieren. Dabei können choreographisch-gesetzte, ebenso wie improvisatorische Strukturen den Arbeiten zugrunde liegen. Zum Zuschauen sind alle tanzinteressierten Menschen willkommen.

An den Abenden werden je acht Präsentationen von maximal zehn Minuten Länge gezeigt (maximale Gesamtspielzeit von 90 Minuten). Im Anschluss an das Showing wird ein Künstler*innengespräch moderiert, das dem Publikum und den Künstler*innen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.

Das Projekt wird unterstützt von der Tanzzentrale der Region Nürnberg e.V. und ist ein Non-Profit Projekt zur Förderung (zeitgenössischen) Tanzes in der Region N/FÜ/ER.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!
Veranstalter: Henrik Kaalund & Anne Devries
Kontakt: rawandpolished@gmail.com

Die Termine für das Jahr 2023 werden zeitnah auf allen Kanälen bekannt gegeben. Interessierte Künstler*innen, die eine Präsentation anmelden möchten, können sich bei den Veranstaltenden unter der angegebenen E-Mailadresse melden.

Das Programm der Oktober-Ausgabe

(Das Programm gibt es auch zum Download hier)

Shelters
Welchen Platz hat Empathie in einer psycho-apathischen Gesellschaft? In einer Zeit, in der unser Inneres von Unsicherheiten genährt und von einer Realität bedroht wird, die unrealistische Ikonen und Standards vorschlägt, müssen wir Mauern zwischen uns errichten, um uns vor Angriffen zu schützen, die aus dem Mangel an Menschlichkeit mit anderen resultieren. Wie fördern wir die Schaffung von Brücken zwischen Menschen, die aus unterschiedlichen Erfahrungen kommen, aber dieselbe Realität teilen?

Das Solo ist eine eigene Kreation, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Which room is there for empathy in a psyco-apatheic society? In a time where our inner self is fed by insecurities, threatened by a reality that proposes unrealistic icons and standards, we find ourselves in need to build walls between each other, in order to shelter us from attacks resulting from the lack of humane behaviour amongst people. How do we promote the building of bridges between people with different backgrounds, while sharing the same reality?

This slo is an original creation, Supported by Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media within the program NEUSTART KULTUR.

Tanz/Choreographie/Konzept - dance/choreography/concept: Chiara Fersini (I)
Info: www.facebook.com/chiara.fersini1/ - www.instagram.com/chiara_fers/

Der Rabe

Ein Echo war es und nicht mehr.
Was will er sagen, wenn er ruft?
Und immer nur dieses eine Wort...
Sie fasst ihr Herz an und versucht
zu verstehen, was sie fühlt.
Und in der Frühe dann,
ging sie in die Ferne ihren Träumen hinterher.

The Raven
It was an echo and nothing more.
What does he want to say when he calls?
And always just this one word...
She holds her heart and tries
to understand what she is feeling.
And then in the morning
She followed her dreams into the distance.

Tanz/Choreographie/Konzept - dance/choreography/concept:  Ilka Geiselhart (D)
Info: Instagram: @ilka_gh

„transitio“
Vom Werden & Vergehen

Die zwei kurzen Szenen „Fleur“ & „l’arbre“ (Blume & Baum) sind Ausschnitte aus einem abendfüllenden Tanz-Solo mit demselben Titel, welches im weitesten Sinne Übergänge und Transitionen in der Natur, die sich im Lebenszyklus des Menschen, insbesondere dem des Künstlers, widerspiegeln. Es ist der Moment des zaghaften Innehaltens, der Schwerelosigkeit zwischen zwei Situationen oder Gegebenheiten, der Augenblick zwischen (An-)Halten, Weiter- und Fortgehen, der den Tänzer interessiert.

The two short scenes „Flower“ & „Tree“ are excerpts from the full-evening dance-solo “Flower & Tree”, that approaches the issue of transitions in nature, reflected in the life cycle of humans, especially
artists. It is the moment of mindful pausing, weightlessness between two situations or circumstances, the attentive moment between holding and letting go, between stopping, going on and going away, that interests the dancer.

Tanz/Choreographie/Konzept - dance/choreography/concept: Thomas Mettler (CH)
Info: www.keep-searching.ch

Na de Kus (After the Kiss)

Eine Choreographie, die von den Empfindungen der ersten Erfahrungen in verschiedenen Sinnen spricht, wenn wir morgens zum ersten Mal unsere Augen öffnen, wenn wir zum ersten Mal einen neuen Ort sehen, versuchen wir, etwas Neues zu tun. In diesem Tanzstück versuchen wir, eine Sammlung dieser Empfindungen zu zeigen, einige der Überraschung und andere der Freude. Es ist eine Erforschung unseres Körpers von dem, was uns umgibt.

A choreography that speaks of the sensations of the first experiences in different senses, the first time we open our eyes in the morning, the first time we see a new place, we try to do something new. In this dance piece we seek to show a collection of these sensations, some of surprise and others of happiness. It is an exploration of our body, in relation to what is around us.

Choreographie - choreography: Carlos Bonilla (SLV)
Tanz - dance: Leticia Cappa (BRA)
Info: Facebook: Leticia Cappa

Origin

Ein performatives Ritual zur Entfesselung wilder Weiblichkeit und tänzerische Reise zum Ursprung unserer Kraft.

A performative ritual to unleash wild femininity and a dance journey to the source of our power.

Choreografische Leitung/Idee - choreographic direction/idea: Lena Fürsch (D)
Tanz - dance: Wild Women Dancing Circle (D): Lena Fürsch, Sarah
Baumgartner, Yasmin Bieler, Judith Schuh, Julia Frenzel, Sarah Roper
Info: www.lena-flowart.de | Instagram: Lena Flow Art

Abrechnung

Wo sind die eigenen Grenzen? Spüre ich sie überhaupt und habe ich je gelernt sie zu spüren? Was passiert, wenn diese nicht respektiert werden? Was passiert dann?

Where are my own limits? Do I even feel them and have I ever learned to feel them? What happens when they are not respected? What happens then?

Choreographie/Konzept/Idee - choreography/concept/idea: Andrea Greul (D)
Mitwirkung an der Choreografie: Hannah Gabel (D)
Tanz - dance: Hannah Gabel (D) von der Dance Company eMotion in Ansbach
Info: www.dance-company-emotion.de - Instagram: emotion_ansbach

Goghs Sorrow

Er stand am Sonnenblumenfeld und blickte an seiner Hand hinab. Diese Hand, die in seinem Leben so viele Pinsel gehalten hat. Diesmal hielt es etwas Schwereres. Ein lautes Geräusch, gefolgt von völliger Stille. Die Sterne begannen herunterzufallen und hoben ihn in den Himmel. Blau und Gelb.
Endlich Ruhe.

He was standing at the sunflower field, looking down at his hand. That hand that held so many brushes during his life. This time it held something heavier. A loud noise followed by total silence.The stars started falling down, lifting him up to heaven. Blue and yellow.
Finally peace.

Tanz/Choreographie/Konzept - dance/choreography/concept: Milena
Gessner (USA)
Info: Facebook: Milena Gessner  - Instagram: milena.gessner

Tanz mit dem Stock
Eine Einladung zur Ermächtigung der Frauen

Der Tanz hinterfragt, das akkulturierte Verständnis von Weiblichkeit hierzulande, das oft mit Attraktivität und der Idee eines sexuell anziehenden Objektes, und zwar meist für den Mann, verknüpft ist. Dieses Ideal untergräbt eine tiefergehende Achtung der Frauen vor sich selbst, die sie dazu befähigt, für sich selbst einzutreten. Susanne Donner hinterfragt mit ihrem Stocktanz Geschlechterstereotypen und verkörpert das nuancierte Wechselspiel zwischen Stärke und Nachgiebigkeit, Angriff und Verteidigung im Spiel mit dem Stock, von sich Hingeben und sich Sammeln.

Dance with the stick: An invitation to the empowerment of women. The dance questions the acculturated understanding of femininity in Germany, which is often associated with attractiveness and the idea of being a sexually attractive object, mostly for men. This ideal undermines a deeper respect in women for themselves that empowers them to stand up for themselves. With her stick dance, Susanne Donner questions gender stereotypes and embodies the nuanced interplay between strength and flexibility, attack and defense, when playing with the stick, surrendering and gathering.

Tanz/Choreographie/Konzept - dance/choreography/concept: Susanne Donner (D)
Info: www.berlin-orientalischer-tanz.de -
www.youtube.com/user/RaqsSharqiBerlin

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