ZentralStammtisch mit Bea Carolina Remark + Workshop!


Termin Details

  • Datum:

Die Künstlerin gibt an diesem Abend einen Einblick in ihre Arbeit als Tanzschaffende im Bereich Diversität.
Sie stellt die Sichtweise, die oft geprägt ist von den Normidealen einer Mehrheitsgesellschaft in den Mittelpunkt um einschränkende Denk- und Wahrnehmungsmuster aufzudecken und schöpferische Vielfalt und Kreativität in einer Gruppe unterschiedlichster Tänzer*innen zuzulassen.

Choreographie heute – was bedeutet das für den Tanz, die Bewegung,  das Theater in der Arbeit mit   unterschiedlichsten Menschen  – auch in Einbeziehung  gesellschaftlich relevanter Entwicklungen und dem  Verständnis von  (Un)Vollkommenheit in unserer Gesellschaft?
Es fließen praktische Bewegungs- und Tanz-Impulse und Beispiele für das Unterrichten und Choreographieren in heterogenen Gruppen in Bezug unterschiedlichster Kontexte mit ein, die auch anhand von Fragestellungen analysiert werden können.
Aus ihrer persönlichen lebensnahen Praxis und inneren Haltung zu aktuellen Diskursen im Bereich Diversität im Tanz geht sie immer wieder in den Dialog, da das ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist.

Sonntag, 15.04.2018
Workshop von 15:00-18:00 Uhr // Stammtisch von 19:00-21:00 Uhr

Kosten: 35,- regulär / 25,- ermäßigt (Schüler, Studenten und Mitglieder der Tanzzentrale)

Anmeldung unter info@tanzzentrale.de

 

Foto: Manuel Baus

Bea Carolina Remark ist  Tanzpädagogin, Performerin, Künstlerin in Aktion, Lyrikerin, kreative Tanz- und Bewegungstherapeutin, Körpertherapeutin und  Heilpraktikerin (HP).

Seit ihrer Geburt spastisch gelähmt ist sie Expertin in eigener Sache.

Sie arbeitet seit Jahren mit Choreograph*innen, Tanz- und Theaterschaffenden, Universitäten und Institutionen in Deutschland und im Ausland zusammen, um die Entwicklung der Darstellenden Künste im Tanz und Theater voranzubringen – auch im Sinne dessen, den Blick auf das Normideal einer Gesellschaft  im öffentlichen Raum und auf den Bühnen sichtbar zu  machen und zu verändern.
Ihr besonderes Interesse gilt der stetigen Auseinandersetzung und der eigenen persönlichen Weiterentwicklung mit dem Fremden, dem Anderen.   Immer wieder neu zu schauen und den Blick offen zu halten – auch für die eigenen Unvollkommenheiten – ist ihr ein wichtiges Anliegen in der Begegnung mit Menschen und auch im Alltag.

Zahlreiche Weiterbildungen im Bereich Zeitgenössischer Tanz, Theater, Systemischer Therapie, Körpertherapie, Yoga

2004  Eigenproduktion/Performance   „Es sind die Füße die mich tragen…“
2013 Choreographie Kurzfilm  „Tanz der Träume“ in  Zusammenarbeit mit der Schule St. Christoph Wilhelmsdorf –  Vorfilm des Kinos Linse in Weingarten im Sept./Okt. 2015
2015 Friedensreise „Lass mich durch deine Augen sehen“ nach Auschwitz
2016/2017  Projekt mit körperlich beeinträchtigten Jugendlichen in Sibiu, Rumänien